Nach einem Upgrade der virtual Hardware hat man ggf. das Problem das die alte Netzwerkkarte im Gerätemanager zwar nicht mehr angezeigt wird, diese aber noch die benötigte IP Konfiguration hat und Windows dann die notwendige IP Konfiguration nicht auf der neuen Netzwerkkarte verwenden möchte.

Abhilfe schafft man indem man die alte Netzwerkkarte per Gerätemanager entfernt. Dazu muss man aber zunächst das anzeigen ausgeblendeter / nicht mehr vorhandener Geräte im Gerätemanager einschalten.
Um dies zu tun öffnet man eine Eingabeaufforderung und führt folgendes aus:

set DEVMGR_SHOW_NONPRESENT_DEVICES=1
start devmgmt.msc

Im sich öffnenden Gerätemanager kann man dann über die Option ‚ausgeblendete Geräte anzeigen‘ die alten, nicht mehr vorhandenen Geräte deinstallieren.

 

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Ich hatte kürzlich einen HP StorageWorks SAN Switch in der ‚Kur‘. Damit ich nicht vergesse wie es geht poste ich hier mal die Vorgehensweise zum zurücksetzen des root-Kennworts.

Mit folgenden Parametern auf die serielle Konsole des Switch verbinden:

Baud rate : 9600
Data bits : 8
Parity : none
Stop bits : 1
Flow control : none

Switch neu starten!

Es erscheint die Meldung:

Hit ESC to stop autoboot :

In diesem Moment ESC drücken, es erscheint das Boot PROM Menü mit folgenden Optionen:

Start system.
Recover password.
Enter command shell.
Option?

An dieser Stelle dann 3  wäheln, für command shell.

Auf der command shell dann die Umgebungsvariable OSLoadOptions auf ’single‘ setzen.

setenv OSLoadOptions=single

Anschließend den switch per auto booten.

auto

Nachdem der Switch dann gestartet ist die aktuelle root Partition im lese / schreib Modus remounten.

sh-2.04# mount -o remount,rw,noatime /

Die zweite Partition nach /mnt mounten. Die zweite Partition steht in der Umgebungsvariable OSRootPartition, diese kann per

printenv

und ist im Normalfall /dev/hda2.
Die OSRootPartition also mit folgendem Befehl nach /mnt mounten:

sh-2.04# mount /dev/hda2 /mnt

Im Anschluß kurz checken ob das auch alles geklappt hat:

sh-2.04# mount
/dev/root on / type unknown (rw,noatime)
none on /proc type proc (rw)
none on /dev/pts type devpts (rw,mode=620)
none on /tmp type ramfs (rw)
/dev/hda2 on /mnt type ext3 (rw)

Die Passwörter können nun per passwddefault zurückgesetzt werden:

sh-2.04# /sbin/passwddefault

Nach zurücksetzen der Kennwörter den Switch neu starten.

sh-2.04# reboot -f

Nach dem Reboot kann man sich am Switch mit Benutzernamen ‚admin‘ und Passwort ‚password‘ anmelden und die Kennwörter für root, factory, admin und user neu setzen.

Um die ESXi Firewall für ausgehende SMTP Verbindungen zu konfigurieren kann eine Firewallregel im XML Format in

/etc/vmware/firewall/

abgelegt werden.
Dazu wird die Datei smtp.xml dort mit folgendem Inhalt abgelegt.

<ConfigRoot>
 <service id='1000'>
   <id>SMTP</id>
   <rule>
     <direction>outbound</direction>
     <protocol>tcp</protocol>
     <porttype>dst</porttype>
     <port>25</port>
   </rule>
   <enabled>true</enabled>
   <required>false</required>
 </service>
</ConfigRoot>

Anschließend können die Firewallregeln per

esxcli network firewall refresh

neu geladen werden. Ausgehende Verbindungen sind dann auf Port 25 möglich.

Mehr dazu in diesem VMWare Community Artikel.

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ESXi 5.1 unterstützt nicht mehr das 2gbsparse Disk Format. Das 2gbsparse Format ist aber sehr nützlich um per vmkfstools auf NFS Datastores zu exportieren die keine großen Dateien unterstützen. Um also das 2gbsparse Disk Format auf ESXi 5.1 einzuschalten wird mit folgendem Kommando das vmkernel modul multiextent geladen.

esxcli system module load -m multiextent

Anschließend sollte man checken ob das modul ordentlich geladen ist

esxcli system module list | grep multiextent

Um das Kernelmodul dauerhaft zu laden folgendes Kommando in /etc/rc.local.d/local.sh eintragen.

localcli system module load -m multiextent

Das Kernelmodul wird dann gleich beim Booten geladen.

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Alle virtuellen Maschinen die auf einem ESXI Host registriert sind lassen sich in der ssh shell des ESXi Host per

esxcli vm process list

auflisten. Anhand der WorldID der Maschine kann dann die Maschine auch auf der command line heruntergefahren werden.

esxcli vm process kill --type=[soft,hard,force] --world-id=<WorldNumber>

Mehr zum Thema hier:

VMWare Self Service Knowledge Base

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Eine funktionierendes How-To für die Installation von den VMWare Tools in einem Ubuntu Server Gast gibt es hier auf dem Ubuntublog.de.

Um VMWare Tools auf ESXi in einem Ubuntu Gast System zu installieren kann man wie folgt vorgehen:

sudo -i

VM-Ware Tools Installation über das Menü des vSphere Clients starten.

mount /dev/cdrom /media/cdrom
cd /media/cdrom
cp VMWareTools-*.tar.gz /tmp
cd /tmp
tar -xzvf VMWareTools-*.tar.gz
./vmware-install.pl -d

Der Parameter -d sagt dem script, das alles mit default Werten installiert werden soll.

Ein paar Ubuntu unabhängige Details gibts hier noch.

Hier noch ein Link ins ubuntuusers.de Wiki.